Presseaussendung Wirtschaftsbund Tirol vom 09.02.2024

 

WK-Präsidentin Barbara Thaler zur neuen Landesgruppenobfrau des Tiroler Wirtschaftsbundes gewählt

  • Barbara Thaler und Team erhalten 58,2 Prozent der Delegiertenstimmen
  • Hörl dankt FunktionärInnen und verweist auf acht erfolgreiche WB-Jahre
  • Julius-Raab-Medaille für Hörl und Finanzreferent Wolfgang Höllwarth

Bei der Landesgruppenhauptversammlung des Tiroler Wirtschaftsbundes wurde heute Barbara Thaler von den Delegierten mit 58,2 Prozent zur neuen Landesgruppenobfrau gewählt. Der scheidende Obmann Franz Hörl blickte auf die erfolgreiche Weiterentwicklung der Organisation seit seinem Antritt im April 2016 zurück. In dieser Zeit konnte der Wirtschaftsbund in Sachen Infrastruktur, Kommunikation, Verjüngung sowie bei den stattgefundenen Wahlgängen auf einen markanten Aufschwung verweisen. „Nun geht ein bestens bestelltes Haus in neue Hände über und es steht alles bereit für die Zukunft als wichtigste wirtschaftspolitische Interessensvertretung des Landes“, so Hörl.

Vor 360 Gästen – darunter knapp 300 Delegierten – fand heute die Landesgruppenhauptversammlung des Tiroler Wirtschaftsbundes im Congresspark Igls statt. Landesgruppenobmann Franz Hörl konnte dabei zahlreiche Ehrengäste – darunter Landeshauptmann Anton Mattle, Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, Bundesminister Norbert Totschnig, Staatssekretär Florian Tursky, Wirtschaftskammer- und Wirtschaftsbundpräsident Harald Mahrer, Wirtschaftskammervizepräsidentin Martha Schultz, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt Egger sowie die beiden Nationalratsabgeordneten Rebecca Kirchbaumer und Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger – begrüßen.

In seiner Abschiedsrede dankte der scheidende Landesgruppenobmann allen Wirtschaftsbündlerinnen und Wirtschaftsbündlern für deren leidenschaftliches Mitwirken am Erfolg der Organisation. „Ein gut aufgestelltes Haus kann nur funktionieren, wenn es von Menschen mit Leben befüllt wird. Dieses Höchstmaß an Teamwork, Überzeugung und Know-How hat den Wirtschaftsbund bis heute stärker gemacht denn je“, so Hörl. Als Beispiel für die enorme Weiterentwicklung nannte Hörl unter anderem die Modernisierung in den Bereichen Kommunikation, Infrastruktur und Mitgliederservice sowie die Forcierung des Mentoring-Programms mit über 200 Absolventinnen und Absolventen in seiner Amtszeit. Stolz sei er auch auf die Besetzung von Daniela Kampfl als damals bundesweit erste weibliche Wirtschaftsbund-Landesgeschäftsführerin in den ersten Wochen seiner Amtszeit.

Der wertvollste Teil „im Wirtschaftsbund-Haus“ seien dabei die Funktionäre. Vom Wirtschaftsbund-Gemeinderat über die BürgermeisterInnen, die zahlreichen Kammerfunktionäre, Mandatare und Funktionäre auf Orts- und Bezirksebene. „Wir haben ein starkes Team, das wichtige Positionen in Tirol besetzt. Tirolweit zählen wir mittlerweile über 1.200 Wirtschaftsbündler an den verschiedensten Positionen in politischen Institutionen und Körperschaften“, so Hörl, der auch auf die erreichte Zielsetzung bei der Präsenz in der Landesregierung verwies. „Heute kommen der Landeshauptmann sowie zwei Landesräte aus unserem Haus“. Dieser personelle Erfolg habe auch bei den vergangenen Wahlgängen deutlichen Ausdruck gefunden. Als Beispiel nannte Hörl den Ausbau der Stimmen bei der vergangenen Wirtschaftskammerwahl auf 79,8 Prozent sowie dem österreichweiten einzigen Plus bei der Wahlbeteiligung von 4,5 Prozent.

„Ich weiß, es war nicht immer einfach mit mir“, fand Hörl auch selbstkritische Töne und blickte zugleich optimistisch nach vorne. „Der Wirtschaftsbund hat bereits zur schwierigen Coronazeit gezeigt, was mit Zusammenhalt, Solidarität und dem notwendigen politischen Einfluss im Sinne der Unternehmerinnen und Unternehmer möglich ist. Diese Verlässlichkeit für die Tiroler Betriebe wird auch weiterhin an erster Stelle stehen“, so Hörl, dem im Anschluss gemeinsam mit dem langjährigen Finanzreferenten Wolfgang Höllwarth die Julius-Raab-Medaille als höchste Auszeichnung des Wirtschaftsbundes von Wirtschaftsbundpräsident Harald Mahrer und Generalsekretär Kurt Egger verliehen wurde.

Hörl dankte dem scheidenden Finanzreferenten Wolfgang Höllwarth als Unterstützer seit der ersten Stunde, der mit Verlässlichkeit und Konstruktivität ein wichtiger Experte für die inhaltliche Arbeit des Wirtschaftsbundes gewesen sei. Als Finanzreferent habe er sein Wissen unter anderem in die Auseinandersetzung mit der komplexen Materie der Parteienfinanzierung eingebracht und unzählige Stunden für die Organisation investiert. „In meiner Zeit als Landesgruppenobmann war es ein unschätzbares Privileg, Wolfgang Höllwarth als absoluten Profi an meiner Seite gehabt zu haben, auf den ich mich jederzeit und absolut verlassen konnte“, so Hörl.

"Miteinander steht im Mittelpunkt!"

Bei der Wahl der neuen Wirtschaftsbundspitze konnte sich Wirtschaftskammerpräsidentin Barbara Thaler mit 58,2 Prozent der 290 abgegebenen Delegiertenstimmen gegen Wirtschaftslandesrat Mario Gerber (41,8 Prozent) durchsetzen. Die neue Obfrau betonte in einer ersten Stellungnahme, dass ab jetzt die Weichen von Wahlmodus auf Zusammenarbeit gestellt werden müssen. „Der Wettkampf zwischen Kandidatinnen und Kandidaten gehört zu einer demokratischen Organisation dazu. Jetzt geht es darum, geeint, fokussiert und aktiv für unsere Mitglieder zu arbeiten. Mit diesem Anspruch bin ich auch angetreten und ich freue mich jetzt auf die Arbeit mit diesem starken Team“, so Thaler.

 

Der neu gewählte Landesgruppenvorstand:

  • Landesgruppenobfrau: Mag.a Mag.a (FH) Barbara Thaler
  • gleichwertige StellvertreterInnen in alphabetischer Reihenfolge: Mag. (FH) Markus Dax, Dipl.-Ing. Anton Rieder und Markus Schwarzenberger;
  • Landesfinanzreferentin: Mag.a Sybille Regensberger

Die gewählten Rechnungsprüfer:

  • MMst. Franz Jirka
  • Dr. Roland Wegleiter

Das Wahlergebnis im Detail:

  • abgegebene Stimme: 290
  • davon gültige Stimmen: 287
  • davon ungültige Stimmen: 3
  • Wahlvorschlag Landesrat Mario Gerber: 120 Stimmen (41,8 %)
  • Wahlvorschlag WK-Präsidentin Barbara Thaler: 167 Stimmen (58,2 %)